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REGIONAL ACCESS
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Reaktorsicherheit geht über alles

Druckwasserreaktoren sind äußerst sichere Einrichtungen (und können auch nicht für militärische Zwecke genutzt werden). Aufgrund seiner Auslegung, der eingesetzten Werkstoffe und der verbesserten Sicherheitssysteme konnte beim EPR™ die Sicherheit nochmals gesteigert werden. Die Sicherheitssysteme wurden vereinfacht, mehrfach redundant und diversitär ausgelegt und noch weiter automatisiert. Verlässt ein Parameter seinen normalen Bereich, ergreift das Begrenzungssystem des Reaktorschutzsystems geeignete Maßnahmen, um eine Auslösung von Schutzmaßnahmen zu vermeiden.

Vier Sicherheitsgebäude
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Die wesentlichen Sicherheitssysteme und zugehörigen Hilfssystemen sind vierfach redundant ausgeführt. Die vier Stränge sind zudem räumlich voneinander getrennt, d.h., sie sind in verschiedenen, einzeln geschützten Teilen der Anlage untergebracht. Somit wird ein gleichzeitiges Versagen aller Stränge aufgrund von Einwirkungen von innen oder außen (wie Brand oder Flugzeugabsturz) ausgeschlossen. Jeder dieser Stränge kann die zugeordnete Schutzfunktion komplett und alleine ausführen.
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Reaktorgebäude
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Durch diese Systeme wird die Eintrittswahrscheinlichkeit für einen schweren Störfall bereits auf ein Minimum reduziert. Totzdem ist der EPR so ausgelegt, dass beim Auftreten eines solchen Störfalls das gasdichte Containment die radioaktiven Stoffe sicher einschließen würde, sodass Maßnahmen außerhalb der Anlage räumlich und zeitlich begrenzt blieben. Das Containment widersteht hohen Drücken und Temperaturen, auch denen, die im extrem unwahrscheinlichen Fall eines Kernschmelzens mit Austritt der Schmelze aus dem Reaktordruckbehälter auftreten könnten.
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Ausbreitungsfläche für Kernschmelze
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In einem solchen Fall würde die Schmelze innerhalb des Containments auf einer speziellen Ausbreitungsfläche aufgefangen und anschließend zuverlässig gekühlt (durch Schwerkrafteinspeisung von Wasser aus einem Flutbecken im Containment).
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Der EPR™ ist gut gegen Einwirkungen von außen geschützt


Robustes doppelwandiges Containment
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Flugzeugabsturz (Militär- oder große Passagiermaschine): Ein äußert robustes Containment umschließt beim EPR™ den Reaktor. Der obere Teil ist doppelschalig ausgeführt und besteht aus einer inneren Hülle aus vorgespanntem Beton und einer äußeren Stahlbetonhülle (die sich über das Reaktorgebäude, das Brennelementgebäude, die Kraftwerkswarte und zwei der vier Sicherheitsgebäude erstreckt). Die beiden anderen Sicherheitsgebäude sind durch ihre räumliche Trennung geschützt. Auch die Dieselgeneratoren zur Notstromversorgung befinden sich in zwei räumlich voneinander getrennten Gebäuden; so wird ein gleichzeitiger Ausfall durch Einwirkungen von außen vermieden.
Erdbeben: Damit der Reaktor einem starken Erdbeben widersteht, ist der nukleare Teil auf einer durchgehenden, dicken Fundamentplatte aus Stahlbeton errichtet. Die Gebäudehöhe ist minimiert; schwere Komponenten und Wasserbecken sind so tief wie möglich untergebracht.
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Pressemitteilungen
02.02.2010 - United States: AREVA Receives NRC Approval for Safety-Related Digital I&C System
01.02.2010 - Conversion: INB and AREVA sign a conversion services contract
20.01.2010 - AREVA signs agreement with Alstom and Schneider Electric for sale of the Transmission and Distribution business
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Pressemitteilungen zum EPR™
27.11.2009 - UK: Regulators reiterate confidence in EPR™ Technology
24.11.2009 - Finland: heavy components for OL3 EPR™ arrived on site
18.06.2009 - United States: AREVA, Duke Energy and UniStar Nuclear Energy start negotiations to develop an EPR™ reactor in Ohio
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